Viele kennen dieses Gefühl – wenn das Leben leicht ist, sich die Dinge in großer Stimmigkeit entwickeln und wir uns an ihnen, an unseren Mitmenschen und an uns selbst erfreuen können. Wenn es einfach gut läuft – wenn es gut ist. Es gibt sogar manchmal magische Momente in denen eine schlimme Erfahrung etwas Gutes bewirkt und wir dadurch mit dem Schmerz, der Trauer oder der Angst die sie ausgelöst hat schneller in Frieden kommen. Wenn wir aufmerksam hinschauen, können wir ganz genau beobachten, was zu diesen guten Momenten im Leben beiträgt. Oftmals hat es damit zu tun, dass wir uns verbunden fühlen – eingebunden in etwas, das uns trägt und hält. Nicht selten sind auch nährende, wohltuende Verbindungen mit anderen Menschen ausschlaggebend, aber auch und vor allen Dingen das Gefühl zu tiefst mit uns selbst verbunden zu sein. Verbindung – auf den unterschiedlichsten Ebenen – trägt dazu bei, dass wir Sicherheit, Zuversicht, Kreativität, Tatkraft und Zufriedenheit erfahren und unser Leben meistern können. Doch es gibt Umstände und Ereignisse im Leben, unter denen diese Verbindungen abreißen – manche davon sind so gravierend, dass sie tiefe Spuren in unserem Denken, Fühlen und Handeln hinterlassen und uns von unserem Potenzial abschneiden.  Insbesondere Erfahrung, die so enorm stressvoll sind dass sie Hilflosigkeit, Todesangst, Überwältigung auslösen und uns das Gefühl geben wirklich in Gefahr zu sein, können dieses Gefühl von Trennung in uns auslösen. Dann wird das Leben schwergängig, freudlos, anstrengend und oft auch einsam. Die Rückkehr zu einer guten Verbindung mit uns selbst ist eine wahre Kunst – eine Kunst die wir erlernen können. Für jeden Menschen kann diese Kunst etwas anders aussehen und auch der Weg sie zu erlernen ist nicht für jeden gleich. Die Kunst des guten Lebens beinhaltet aber für die meisten Menschen ganz wesentlich die Fähigkeit präsent im Hier und Jetzt zu sein, mit Wohlwollen auf sich und andere zu schauen, umfassend Entspannen zu können (geistig, körperlich und emotional) und die Fähigkeit zu haben immer wieder das in den Blick zu nehmen, was gut und förderlich ist, was funktioniert, nährt, hilft – anstatt im Sog der Negativität unterzugehen. Achtsamkeit ist ein Weg, durch den wir Präsenz, Güte, Aufmerksamkeit und Entspannung kultivieren können. Achtsamkeit kann durch verschiedenen Methoden entwickelt werden – meine offenen Aufstellungsseminare sind eine Möglichkeit zu der ich herzlich einlade. Nächster Termin ist der 04. November 2018. Infos und Anmeldungen hier