Meine offenen Aufstellungstage bieten einen Raum in dem Du Dich mit Dir selbst auf neue Weise verbinden kannst. Sie unterstützen Erfahrungen in denen wir unsere essenzielle Einzigartigkeit ebenso erkennen, wie die Tatsache, dass wir mit allem und allen verbunden sind. Wir sind nicht getrennt – und doch nehmen wir uns häufig getrennt wahr. Ich hier – die Welt dort, die anderen dort, die Guten und die Bösen dort, das Wissen dort, die Medizin dort, die Lösung außerhalb, das Glück da. Solange wir in der Wahrnehmung der Trennung verhaftet bleiben, haben wir keinen Zugang zu dem was löst, heilt, befriedet und beglückt. Intellektuell sind wir angesichts von Wirtschaftskriegen, Klimawandel und Massenfluchtbewegungen langsam dabei zu begreifen, wie sehr jeder einzelne von uns in ein größeres Ganzes eingebettet ist. Doch in unserem Bewusstsein – im Raum unseres Herzens ist dieses Verständnis noch lange nicht zuhause. Dort sagen wir bei kleinen und größeren Angelegenheiten reflexhaft immer wieder: „das betrifft mich nicht“, „der ist schuld“, „ich allein weiß, kann oder muss es…“, „die gehören nicht dazu“, „das ist Vergangenheit“ und was uns sonst noch alles einfällt, um uns vor Schmerz und Angst zu bewahren. Auf diese Weise entstehen blinde Flecken in unserer Seele, die wie weiße Flecken auf einer Landkarte wirken. Sie hindern uns, das gesamte (Seelen)Gelände zu erkunden und unser volles Potenzial zu entfalten. Aufstellungen können helfen Licht auf diese Stellen zu werfen und unsere innere Weltsicht zu vervollständigen – was sich unmittelbar auf unsere Beziehungen, unsere Gesundheit, unseren Erfolg auswirkt.

 

In meinem letzten Aufstellungsseminar im Januar sagte eine Teilnehmerin, die zum ersten Mal da war in der Abschlussrunde: „Es ist verblüffend – gestern war ich auf einer Veranstaltung, wo ich viele Menschen kannte und fühlte mich sehr fremd. Heute kannte ich niemanden und doch fühlte ich mich sicher und vertraut, obwohl wir kaum Informationen übereinander ausgetauscht haben.“ Darum geht es für mich, Verbundenheit nicht intellektuell zu verstehen sondern tief zu erfahren. Damit kultivieren wir etwas, was wir in unseren Gesellschaften so dringend brauchen: Mitgefühl, Verbundenheit, Integration bei gleichzeitiger Anerkennung totaler Diversität. Die geistig-emotionale Aufstellungsarbeit, eingebettet in Meditation ist für mich ein politischer Beitrag, ein gesellschaftlicher Akt. Ich freue mich über jede*n der oder die sich einlässt und mitwirkt.

 

Mehr zur Aufstellungsarbeit, zu Terminen und  Teilnahmebedingungen erfährst Du hier.