„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Ungefähr 35 Jahre ist es her, dass dieser Spruch mein Teenagerherz entzündet hat. Ich war ein bisschen zu jung, um mich in den 80er Jahren auf eigene Faust in die Großdemonstrationen der Friedens- und Umweltbewegung einzureihen. Und ich hatte Pech – niemand aus meiner Klasse, niemand aus meiner Familie ging hin und so nahm mich auch niemand mit um gegen Atomkraft, sauren Regen und Pershing II Raketen zu demonstrieren.

In diesen Tagen bekomme ich traurigerweise eine zweite Chance. Denn die aktuelle Politik zeigt keinen Willen Frieden und Umweltschutz zum Hauptzweck ihres Handelns zu machen. Damit trägt sie zur gesellschaftlichen Verwerfung und zum Unfrieden bei. Die Politik, die finanzielle Interessen Weniger höher bewertet als den Schutz des Lebens Aller macht sich schuldig

 

 

 

Politik die nicht in der Lage ist Klima, Natur und Mensch in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen; Politik, die die wirtschaftlichen Interessen von Wenigen höher bewertet als den Schutz der Lebensgrundlage von Allen ist eine Politik, die die Menschen gegeneinander aufhetzt. Ich stand gestern am Hambcher Forst und musste erleben, dass ich mich von Polizisten bedroht fühle. Konnte aber auch sehen, dass sich die Polizisten von uns Demonstranten bedroht fühlten – obwohl wir absolut friedlich und gewaltfrei waren. Was ist das für eine gesellschaft in der sich Gruppen mit